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21.01.2019 – 30.01.2019

Nachdem das Kamerateam abgefahren ist, fahren wir von Imsouane weiter die Küste runter Richtung Agadir. Dort springen wir schnell nochmal in den Supermarkt, weil es hinter Agadir kaum noch Supermärkte gibt. Der Halt dauert nicht lange, da uns Agadir einfach viel zu voll und zu touristisch ist. Wir fahren bis nach Sidi Toual. Dort wollen wir über eine Sandpiste nach Sidi R’bat rüberfahren.

Um besser durchzukommen, lassen wir schon mal richtig Luft aus den Reifen und regeln auf 1,8 bar runter. Die Piste beginnt ganz angenehm, doch schon nach kurzer Zeit werden die Dünen immer höher und die Piste verläuft im Sande (kleines Wortspiel 😉). Yeah, das macht richtig Spass. So haben wir uns das vorgestellt… Wir kommen auch über die großen Dünen gut rüber und „spielen“ ein bisschen im Sand. Auch Peter, der das erste Mal mit seinem Geländewagen im richtigen Sand fährt, hat mächtig Spaß. In einem Loch bleibt Bo hängen. Unter anderem, weil er die Untersetzung nicht reinkriegt. Wir suchen nach einem Alternativweg über die nächsten Dünen, werden jedoch nicht fündig. In dem Moment taucht – ganz typisch für Marokko – quasi aus dem Nichts ein Marokkaner auf. Er erklärt, dass er als Sicherheitsmann für den Dünenbereich zuständig ist und klärt uns auf, dass ein Sandsturm im Anmarsch ist. Da wir ohnehin gerade keinen für alle machbaren Weg durch die Dünen finden, beschließen wir umzukehren.

Zurück auf der Piste wird die Luft auf den Reifen wieder aufgepumpt und wir fahren über eine Steinpiste nach Sidi R’bat, wo wir die Nacht auf einem Campingplatz verbringen. Morgens noch schnell duschen und dann geht es schon weiter nach Aglou. Ein paar Kilometer hinter Aglou finden wir ein lauschiges Plätzchen am Strand und verbringen dort die Nacht. Dort treffen wir auch auf Torsten mit seinem Mercedes Vario und seinem Hund Kalle, die wir bereits vom letzten Jahr kennen. Es wird mal wieder ein netter Abend bei Tajine und Bierchen 😊.

Am 23.01. machen wir uns auf den Weg über Tiznit nach Tafraoute. Da am 26.01. mein Geburtstag ansteht, wollen wir uns mit mehreren Leuten dort bei den blauen Steinen treffen. Dort angekommen, sind wir mit unserer Truppe nur zu dritt – also mit 3 Fahrzeugen – dort. Das ändert sich aber schon am nächsten Tag, als immer mehr Busse zu uns stoßen. André, Angie, Romy und Müsli mit ihrem DAF Leyland LKW, Claudia und Simon mit ihrem T3 Syncro, Rolf und Sibel mit ihrem Vario, Debbi mit ihrem Bremer, die Campofanten (www.campofant.de) Roberta und Stefan mit ihrem Rundhauber Mercedes, Georg mit seinem Magirus LKW, Anne mit ihrem Enkel Dominik im Bremer + Zelt, Torsten mit seinem Hund Kalle und seinem Vario und noch ein paar andere Leute, die wir vor Ort kennenlernen. Alles in allem sind wir eine große, bunt gemischte Truppe und wir freuen uns, über die Zusammenkunft. Auch Sibel hat Geburtstag und so feiern wir den Tag mit vielen selbst gebackenen Omnia Kuchen, einem großen Kessel Gulasch und einem gemütlichen Lagerfeuer 😊.

Bis zum 30.01. bleiben wir in Tafraoute und decken uns natürlich alle noch mit den typischen, dort gefertigten Lederschuhen ein.

Im nächsten Beitrag geht es weiter an die heiße Quelle bei Fask 😊.

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